5.4.11

Call for Papers: „Sprachtechnologie für ein mehrsprachiges Europa“

Ziel des Workshops ist es, verschiedene Gruppen um das Rahmenthema „Sprachtechnologie für ein mehrsprachiges Europa“ zusammen zu bringen. Dabei handelt es sich zum einen um Repräsentanten aus Forschung und Entwicklung von Sprachtechnologie, zum anderen um Nutzer aus verschiedenen, sehr diversen Bereichen. Zwei Beispiele der Anwendung von Sprachtechnologie sind die Unterstützung von Übersetzung und Lokalisierung durch (automatische) Übersetzung, und die Verarbeitung geisteswissenschaftlicher Texte mit sprachtechnologischen Methoden, wie automatische Indexierung, Textmining, Verknüpfung verschiedener Texte und weiterer Informationen über Sprachgrenzen hinweg etc.
Gemeinsam haben derartige Anwendungsfelder wie auch Forschung und Entwicklung, dass sie auf Ressourcen (Lexica, Korpora, Grammatiken, Ontologien etc.) und Tools beruhen beziehungsweise diese hervorbringen. Ein mehrsprachiges, durch Sprachtechnologie unterstütztes Europa kann nur realisiert werden, wenn für alle europäischen Sprachen eine adäquate, interoperable Infrastruktur von Ressourcen, inklusive Tooling zur Verfügung steht.
Zudem ist es notwendig, dass die erwähnten und weitere Gruppen von Sprachtechnologieentwicklern und Nutzern eine homogene Community bilden. Nur so kann es gelingen, die politische Akzeptanz des Themas „Sprachtechnologie“ in Europa langfristig zu sichern.